Pädagogische Grundsätze der Wichernschule

Erziehender Unterricht


Entwicklung der Persönlichkeit

Zur umfassenden Entwicklung der Persönlichkeit eines jeden Kindes unserer Schule sollen folgende Schwerpunkte umgesetzt werden:

Christliche Werte

Als katholische Bekenntnisschule mit einem evangelischen Namenspatron - nämlich Johann Hinrich Wichern – stehen wir in der Verantwortung nicht nur auf dem Papier eine christliche Schule zu sein, sondern wir sind täglich neu gefordert, die christlichen Werte und Normen unseren Schülern in unserem eigenen Tun und Handeln nahe zu bringen. Es ist heute bei weitem nicht mehr selbstverständlich, dass in den Elternhäusern unserer Schüler der christliche Grundgedanke weitergegeben wird.

Stärkung der Identität

Wir unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Findung ihrer eigenen Stärken. Trotz aller Vielfalt der Erfahrungen sollen die Schüler an unserer Schule ihre individuellen Schwerpunkte entdecken, um so ihr Selbstvertrauen zu stärken und zu ihrer eigenen Persönlichkeit finden.

Selbstständigkeit

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler dahin führen, dass sie durch das Erlernen eigener Selbstständigkeit ihre Welt erschließen können, sich selbst auf die Reise begeben, Altes und Neues zu erfassen und zu begreifen und voll Neugierde die Welt entdecken.

Verantwortung

Eine Gemeinschaft/Eine Gesellschaft ohne Verantwortung ist nicht hinnehmbar. Als Schule versuchen wir den Kindern zu zeigen, dass es sich lohnt, sich auf die Perspektive anderer einzulassen und sich dadurch immer wieder überraschen zu lassen.

Freude

Freude am Leben, am Schulleben zu haben, bedeutet für uns: bei aller Ernsthaftigkeit des Tuns den Sinn für das Leichte nicht zu verlieren und in der Routine des Schulalltags der Lebensfreude Raum zu geben.

Gewaltprävention

Die Lebenswelt der Kinder hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Wir leben in einer Gesellschaft, die zunehmend geprägt ist vom rücksichtsloseren Umgang miteinander. Auch in unserer Schule erleben wir die Zunahme der Streitfälle zwischen Schülerinnen und Schülern und müssen feststellen, dass die Art der Auseinandersetzung von einer größeren Gewaltbereitschaft geprägt ist. Daneben tragen die Medien durch ihre Gewaltverherrlichung zu einer desensibilisierenden Wirkung bei. Das Kollegium der Wichern-Schule beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit der Problematik von verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern und den Möglichkeiten, diesen Schwierigkeiten zu begegnen.

Für Eltern und Lehrer/Innen ist es gleichermaßen wichtig, rechtzeitig um Hilfe zu bitten. Ein Ansprechpartner ist hier die Schulberatungsstelle des Kreis Steinfurts:






Bildender Unterricht


Richtlinien/Lehrpläne/Schulinterne Arbeitspläne

Die Lehrpläne legen die Anforderungen für das Lernen in der Grundschule fest. Diese Anforderungen sind gleichzeitig Bezugspunkte für die gezielte Förderung der Schülerinnen und Schüler und für die Überprüfung der Lernergebnisse. So werden die Schüler der Wichern-Schule im Rahmen der geltenden Richtlinien und Lehrpläne unterrichtet, wobei den schuleigenen Arbeitsplänen eine besondere Bedeutung zukommt. Diese schuleigenen Lehrpläne legen fest, welche Themenschwerpunkte verbindlich sind und geben gleichzeitig Hinweise zur Durchführung.

Kompetenzerwartungen

In den Lehrplänen für die einzelnen Fächer werden die grundlegenden Kompetenzen beschrieben, deren Erwerb bis zum Ende der Schuleingangsphase als Voraussetzung für ein erfolgreiches Weiterlernen in den Klassen 3 und 4 zu sehen ist.
Die Lehrpläne für die Fächer weisen aus, welche fachbezogenen Kompetenzen zum Ende der Grundschulzeit von den Schülerinnen und Schülern erworben sein sollen.

Verbindliche Unterrichtmethoden/Unterrichtskonzepte und unser Leistungskonzept

Zunächst können Sie hier Einblick nehmen in die verbindlich festgelegten Kriterien zu Leistungsbeurteilung:



Unser Ziel ist es, die Freude der Schüler am Lernen und Arbeiten zu fördern und zu erhalten. Sie sollen an selbstständige Arbeitsformen und ein kooperatives Arbeitsverhalten herangeführt werden. Dazu werden an unserer Schule verschiedene Formen des Unterrichts praktiziert.

Verschiedene Formen des Unterrichts bieten dem Lehrer die Möglichkeit, das Kind da abzuholen, wo es in seiner Entwicklung steht und es dann entsprechend zu fördern. An unserer Schule werden folgende Unterrichtsformen praktiziert:
Morgenkreis, Partner- und Gruppenarbeit, Werkstattarbeit, Wochenplan, Freiarbeit, Frontalunterricht, Förderunterricht im und außerhalb des Klassenverbands und projektorientiertes Arbeiten.

Die Durchführung dieser Unterrichtsformen liegt in der pädagogischen Entscheidung jedes einzelnen Lehrers. Sie wird von folgenden Faktoren beeinflusst:
Zusammensetzung und Größe der Klasse, Lerninhalte, Leistungsprofil der Lerngruppe und der individuellen Voraussetzungen der Kinder.

Ganzheitliches Lernen

Um den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler dauerhaft zu sichern, ist es unabdingbar möglichst viele Sinne des Kindes anzusprechen. Das Lernen mit Kopf Herz und Hand ist dafür eine Grundvoraussetzung, denn nur derjenige, der etwas mit den Händen greift und im Inneren empfindsam ist, der kann auch wirklich etwas dauerhaft begreifen.

Individuelle Förderung/Forderung

Gemäß dem Leitwort: „... ein jedes Kind, dort abzuholen, wo es gerade steht“ versuchen wir die Kinder individuell zu fördern und zu fordern, damit ein jedes Kind seinem Niveau entsprechend lernen und arbeiten kann. Hierbei unterstützt uns das schuleigene Förder- und Forderkonzept.

Lebenslanges Lernen

Ein altes Sprichwort sagt: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, wer damit aufhört, fällt zurück“. Unser Bestreben ist es, die Schülerinnen und Schüler zu einem dauerhaften, selbstständigen und selbsttätigen Lernen zu ermuntern und zu erziehen. Diese Basiskompetenz ist der Schlüssel dafür, die Welt von Morgen verstehen und auch in ihr bestehen zu können.